Auszeit?
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Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben! Tobit 4,8

Äpfel, Trauben, Brot und Wein, Kornähren und Kürbisse verleihen unseren Gottesdiensten eine ungekannte sinnliche Atmosphäre. In diesen Tagen kann man schmecken und sehen „wie freundlich der Herr ist“.
Wenn man vor dem Altar steht, ist es irgendwie überwältigend. Nicht, dass alles da sein muss, aber was wir zu essen und zu schmecken bekommen, steht für die Fülle der Gaben, die uns immer wieder aufs Neue beschert werden. Das ist ein gutes Gefühl, dass wir so viel haben, und dass unser Leben so vielfältig und bunt ist, und genug da ist für uns alle.
Der Monatsspruch für den Monat Oktober geht von einer ähnlichen Erfahrung aus. Wer dankbar aus dem Vollen schöpfen kann, der kann auch leichter teilen. Wenn genug da ist, dann sollten auch die etwas abbekommen, die nicht so viel haben. Ich denke dabei besonders an die vielen Tafeln in unserem Land, die Lebensmittel einsammeln und dann günstig an Bedürftige verschenken bzw. verkaufen.
Natürlich, wer aus dem Vollen schöpfen kann, hat es leicht. Wer über viele Millionen verfügt, der kann die ein oder andere davon leichter spenden oder teilen, als einer der auch so schon kaum über die Runden kommt. Von den Reichen erwarten wir meistens eher, dass sie mehr zum Gemeinwohl beitragen sollten, als von sogenannten Normalverdienern. Verständlich ist, dass der, der mehr hat, auch mehr geben kann und sollte, weil er mehr Verantwortung für das Gemeinwohl trägt, das seinen Reichtum immerhin auch möglich gemacht hat.
Die Bibel, das Buch Tobit, teilt diese Einsicht und empfiehlt: „Wie es dir möglich ist.“ Aber sie geht noch einen Schritt weiter. Auch die, denen wenig möglich ist oder scheint, sollten sich nicht davor fürchten, Almosen zu geben. Dabei geht es nicht darum, den Armen den letzten Euro aus der Tasche zu ziehen, sondern um die Fähigkeit, Vertrauen zu schöpfen und zu wagen. Die Bibel möchte uns die Angst um unser Leben und unsere Zukunft nehmen und die Hoffnung in uns wecken, dass Gott für uns sorgt, und dass auch das wenige für mich und dich zum Leben reicht. Die Sorgen mögen klein oder groß sein, im Erntedankgottesdienst spüre ich, dass Gott für mich und meinen Nächsten Sorge tragen wird. Oft warnt die Bibel uns vor Neid und Gier, viel entscheidender ist aber vielleicht ihr Hinweis, sich nicht zu fürchten und sich nicht von der eigenen Angst leiten zu lassen. Fürchte dich nicht etwas zu geben, lautet die Weisheit der Bibel, denn Gott wird es dir vergelten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Erntedankfest und eine schöne Herbstzeit.
Ihr Pfarrer Peter Lehwalder

Konzert in der Kirche zu Rod a.d Wei

Konzert in der Kirche
Rod an der Weil
Anstelle des jährlichen Hofkonzertes lädt der
Posaunenchor Rod an der Weil in diesem Jahr zu einem Konzert
in die ev. Kirche in Rod an der Weil ein.
Das Konzert findet statt am
Sonntag, den 20. Oktober um 17:00 Uhr
Mitwirkende sind:
Posaunenchor
Just for five
Elisabeth Meisemann mit lyrischen Texten

Seien Sie mutig !

Nicht nur die Feuerwehr auch die Kirche kann ohne Ehrenamt nicht existieren. Nicht nur dieser Gemeindebrief würde ohne Ehrenamtliche nicht existieren, könnte nicht in Ihren Händen sein. Ehramtliche machen das Layout, die Redakteure sind Ehrenamtler, Beiträge kommen von Ehrenamtlichen und Ehrenamtliche tragen ihn zu Ihnen nach Hause in Ihren Briefkasten. Müsste alle diese Arbeit bezahlt werden, so würde unsere Kirche in vielen Bereichen tot sein.
Deshalb möchten wir Ihnen hier Mut zum Ehrenamt machen.
Wer Lust hat, ehrenamtlich mitzuarbeiten, ist herzlich willkommen!
Melden Sie sich bei Ihrem Kirchenvorstand oder im Pfarrbüro unter Tel. 356. Bärbel Sorg

Flucht aus dem Schlaraffenland

Dir fällt die Decke auf den Kopf?
Dann geh hinaus.
Du weißt nicht, was Du machen sollst?
Dann mach, was andere erfreut.
Du fühlst Dich überflüssig? Dann suche Dir eine sinnvolle Beschäftigung. Suche Dir ein Ehrenamt, eine Tätigkeit, mit der Du für andere da sein kannst.
Warte nicht ungeduldig darauf, dass Dich endlich Deine Kinder und Enkelkinder besuchen und Dir wie gebratene Tauben in den Mund fliegen.
Flieh aus dem Schlaraffenland, denn dort ist es nach einiger Zeit elend langweilig.
Geh auf andere zu, reich ihnen Deine Hand—und wenn Du das nicht mehr kannst, dann falte für sie Deine Hände.
Reinhard Ellsel

NOVASmobil

Bei Fragen und Unterstützung:
NOVASmobil ist ein neues Angebot, welches in Kooperation mit dem Hochtaunuskreis im Mehrgenerationenhaus aufgebaut wird. NOVASmobil berät trägerneutral, kostenlos und vertraulich! NOVASmobil steht für: Netzwerk, Offenes Ohr, Vermittler, An-sprechpartner für Seniorenbelange u. mobil. Sie können anrufen, wenn Sie:
 für ein Gespräch, ein offenes Ohr suchen
 Fragen zu Versorgung, Einkaufen, Mittagessen, Unterstützun-gen im Haushalt, oder zu sämtlichen Angeboten für Senioren haben
 Fragen zur Unterstützung haben, wenn Sie nicht mehr alle Aufgaben alleine bewältigen können
In jeder Kommune gibt es spezielle Angebote, über die wir Ihnen Auskunft geben können. Das sind zum Beispiel Freizeitaktivitäten von Vereinen, von den Kirchengemeinden und den Kommunen. Es gibt noch vieles mehr, fragen Sie einfach bei NOVASmobil nach!
Das Hilfetelefon unter der Nummer: 06081 9589931
Telefonzeiten:
Montag 10.00 – 12.00 Uhr
Dienstag 15.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch 10.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag 10.00 – 12.00 Uhr
Freitag 10.00 – 12.00 Uhr
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Sonja Brüser. Sie kommt – in Absprache mit Pfarrer Peter Lehwalder – auch gerne direkt zu Ihnen nach Hause, wenn es nötig und möglich ist.
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